Eingespeicherte Emotionen machen den Körper krank

Krankheit

Die meisten unserer körperlichen Krankheiten werden durch unsere Emotionen ausgelöst. Das ist ein Aspekt, der in der westlichen Medizin leider noch sehr außer Acht gelassen wird.
Emotionen sind eingespeicherte Vergangenheit.
Die Ereignisse und Erfahrungen, denen wir in unserem Leben ausgesetzt waren und denen wir uns nicht entziehen konnten.

Das können entweder Erlebnisse in der bewussten oder unbewussten (also der ganz frühen) Kindheit gewesen sein oder aber auch in unserem erwachsenen Alltag. Eben unsere heutigen Lebensumstände.
Entweder einmalige, stark traumatische Erfahrungen oder ein sehr hoher Stresspegel über längere Zeit im Körper.

Die Vorstellung, dass wir als Erwachsener ein selbstbestimmtes und bewusstes Leben führen, ist nur bedingt richtig.
All die Dinge, die wir mögen oder nicht mögen, die Arbeitsplätze, die wir uns suchen, die Partner, für die wir uns entscheiden, wie wir mit Freundschaften umgehen, sind von unseren Lebenserfahrungen geprägt.

Sind diese Erfahrungen mit negativen Gefühlen besetzt, sind auch unsere Entscheidungen nicht frei.
Wenn wir z.B. unglücklich in unserem Job sind, in uns aber das Thema Angst besonders vorhanden ist, werden wir unter keinen Umständen die feste Arbeitsstelle aufgeben.
Wir wählen die Alternative. 40 Jahre unglücklich zur Arbeit gehen.
Wenn wir das Thema Einsamkeit in uns verankert haben, bleiben wir in Beziehungen, in denen die Achtung längst verloren ging.
Wenn wir in unserem Leben wahrgenommen haben, ich bin nur wertvoll, wenn ich mich um andere kümmere, agiere ich über meine Grenzen.
Oft will der „Betüddelte“ das gar nicht, aber wenn ich mit diesem Verhalten aufhören würde, fühle ich mein eigenes Thema.
Das wird unter allen Umständen vermieden, weil es den ursprünglichen Splitter fühlen lässt, der schon so lange verdrängt ist. Weil die Alternative bedeutet, ich muss das ändern, was mir Angst macht.
Außerdem ist das ja der Weg, den wir mal gefunden haben, mit dieser Thematik in unserem Leben umzugehen.

Das alles kostet unsere Lebensenergie, die irgendwann spürbar abnimmt.

Entweder reagiert der Körper mit Erkrankung oder die Seele

Ich habe seit Juni 2017 starke Schmerzen in der Hüfte.
Seit April 18 geht gar nichts mehr.
Der Radiologe sagte mir beim Betrachten meines MRT`s folgendes: „Sie haben eine angeborene Hüftdysplasie. Sie hätten breit gewickelt werden müssen. Allerdings haben die Ärzte zu der Zeit die diagnostischen Mittel nicht gehabt. Nur die auffälligen Hüften wurden gewickelt. Bei allen anderen, wie bei Ihnen, hat der Körper es kompensiert.
Oft passiert es dann in einer Krise. Ehescheidungen, schwere Zeiten. Dann kann der Körper es nicht mehr ausgleichen und einem bricht die Mitte weg.“

Das war super spannend für mich.
2016/17 habe ich eine schwere Zeit  gehabt. Ich kann sagen, es war die schwerste Zeit meines Lebens.
Fast alles, was in meinem Leben für mich Stabilität war, ist mir weggebrochen.
Das habe ich in dieser Zeit auch immer so formuliert.

„Mir ist die Mitte weggebrochen!“

Nun bekam ich es von einem klassischen Mediziner bestätigt.
Mein Körper hat es nicht halten können. Die HausGeschichte

Nicht immer sind wir in der Situation, das Chaos um uns herum so zu verändern, dass es uns nicht erreicht. Die Menschen in Syrien können sich auch nicht entziehen.
Manchmal müssen Menschen durch Situationen und Zeiten durch.
Sie prägen dann unser Leben.
Es ist gut, wenn diese Zeiten sich beruhigt haben, dass man sich darum kümmert, das der Körper es loslassen kann.
Damit der körperliche Schaden nicht immer größer wird.
Kümmern wir uns nicht um die Wurzel, sondern nur um die sichtbare Krankheit, wird der Körper andere Wege finden.
Damit will ich sagen: Haben wir eine Krankheit im Griff, z.B. medikamentös eingestellt, sucht der Körper nach einer anderen Möglichkeit und entwickelt ein neues Krankheitsbild.

Als die schwere Zeit sich beruhigte, habe ich mich natürlich um die Wurzel gekümmert. Mich mit dem Geschehenen auseinandergesetzt und es für mich geklärt.
Für meine Hüfte war es zu doll, aber damit mein Leben gut weiter gehen kann, kläre ich meine Gefühle und Körpererinnerung.

Das Glas wird immer schwerer

Ich finde das Bild mit dem Wasserglas wunderbar. Stell dir vor, ein Wasserglas steht auf dem Tisch. Es ist ein schweres Ereignis in deinem Leben. Du nimmst es in die Hand und hältst es am ausgestreckten Arm. Es ist gar nicht so schwer.
Mit der Zeit wird es allerdings immer schwerer. Zuerst beachtest du es gar nicht und wir können uns weiter unterhalten. Nach zehn Minuten hast du das Gefühl, dir fällt der Arm ab.
Deine ganze Aufmerksamkeit ist bei dem Wasserglas, es nimmt dein ganzes Leben ein.
So ist es mit den Seelenthemen auch. Der Körper packt es erst einmal weg und dann nimmt es an Gewicht zu. Es zu tragen und zu verdrängen wird immer schwerer.

Ich sorge dafür, dass in mir die Körpererinnerung an die schweren Erfahrungen meines Lebens in Heilung gehen. Natürlich sorgt das Leben für Nachschub, aber das ist ja auch klar. Das ist Leben.
Ich wasche mir ja auch immer mal wieder die Haare, obwohl ich das doch schon mal erledigt habe. 😉
Zum Glück ist es im Körper ein bisschen anders als mit der Frisur.
Ist es im Körper geklärt, müssen wir das Gleiche nicht immer weiter bearbeiten. Körper kann zum Glück, mit den richtigen therapeutischen Methoden, heilen.
Allerdings sorgt das Leben immer mal wieder für Nachschub.
Darüber brauchen wir jedoch nicht zu jammern…. das ist das LEBEN ♥

Wenn du das Gefühl hast, du möchtest mit mir in Kontakt gehen, schreib mich gerne an. Ich bin da.

 

 

2 Antworten auf „Eingespeicherte Emotionen machen den Körper krank“

  1. Liebe Nicki, ich freu mich das deine Mitte wieder heile ist. Ich hab ja nun eine Menge Schmerzen und verschiedene Ursachen, vieles weißt du ja auch und ich kann dir nur zustimmen. Fühl dich gedrückt von mir , ich werde ganz sicher zu dir kommen um auch an meine Heilung zu arbeiten, sobald es mir möglich ist.

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